Plattenkritik #4

„No Waves – Immaculate Protection (Mamma Leone Rec.)

No Waves teilen sich ihr Label mit Pisse und Die Tunnel. Mit letzeren waren sie vor nicht allzu langer Zeit auf Tour und machten z.B. in Freiburg halt. Ich tu mir enorm schwer das zu umschreiben, aber klingt doch schon ein wenig nach einer verschrobeneren Variante von
The Notwist, wenn man denn irgendwelche Vergleiche ziehen möchte. Das ist so wunderbar melancholisch und „Oyster“ oder „Someone gave me a special gift“ sind wohl so ziemlich genau die Songs, die ich gerne hören würde, wenn ich in einer Rakete diesen Planeten verlasse um ihn unerforschte Galaxien vorzudringen. Nein, ernsthaft, ich bin wirklich froh diese Band entdeckt zu haben. Dermaßen schön bedienen sich No Waves bei unterschiedlichsten Genres und zeigen auf, dass Melancholie verdammt cool und unpathetisch klingen kann. Wunderbarer Synth-Pop, der seinsegleichen sucht! Auch das Artwork. Ist das eine Braten, Broccoli-Landschaft? Zu gut!!!“

Quelle: ackackack